Ju-Jutsu

Die Sportart Ju-Jutsu ( "Sanfte Kunst" ) wurde 1968 von hohen deutschen Danträgern verschiedener Budosportarten entwickelt. Ju-Jutsu ist ein modernes und effektives Selbstverteidigungssystem, das sich aus den Elementen -Karate, Judo, Aikido und Jiu-Jitsu- zusammensetzt. Ju-Jutsu ist eine Sportart, die lebt, sich weiterentwickelt und sich den aktuellen Entwicklungen anpasst, d.h. die Techniken werden stetig weiterentwickelt. Während am Anfang vor allem Polizeibeamte Ju-Jutsu erlernt und geprägt haben, zählt der Deutsche Ju-Jutsu Verband heute an die 50.000 aktive Mitglieder.

Der Ju-Jutsu-Verband Baden e.V. wurde 1992 gegründet und ist seit 1993 als Verband eigenständig. Zuvor wurde das Ju-Jutsu vom Judoverband als Sektion mitbetreut. Der Badische Verband ist Mitglied im Deutschen Ju-Jutsu-Verband e.V. und mit seinen 48 Vereinen Mitglied im Badischen Sportbund. Sitz des Verbandes ist Walldorf.

Ju-Jutsu ist Selbstverteidigung, Breitensport und Wettkampfsport. Im Breitensport kann Ju-Jutsu von jedermann und jederfrau jeglichen Alters ausgeübt werden. Insbesondere für Frauen sind Konzepte ausgearbeitet, die Frauen Methoden und Mittel an die Hand geben, sich effektiv gegen Belästigungen und Übergriffe zu Wehr zu setzten.

Im Leistungssportbereich verfügt Ju-Jutsu über ein Wettkampfsystem mit Leichtkontaktprinzip, das einen sportlichen Vergleich zulässt. Hier werden Deutsche und Internationale Meisterschaften ausgetragen. Deutsche Athleten beteiligen sich auch Europa- und Weltmeisterschaften, die nach einem einheitlichen Europäischen System ausgekämpft werden. Ein weiteres internationales und nationales Wettkampfsystem ist das Duosystem, als technischer Vergleichswettbewerb.

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